So einzigartig präsentiert sich die MVG mit Erklärfilmen

Eine Szene aus dem Video; eine in schwarz weiß gehaltene Illustration eines Mädchens die im Kontrast einen roten Schal trägt. In geschwungenen weißen Buchstaben steht

Erklärfilm | 2019
Münchner Verkehrsgesellschaft mbH (MVG)

Die MVG wurde 2002 als 100-prozentige Tochter der Stadtwerke München (SWM) gegründet und betreibt den öffentlichen Personennahverkehr in München. Heute ist die MVG eines der größten kommunalen Verkehrsunternehmen in Deutschland. U-Bahn, Bus und Tram sichern die Lebensqualität in der Stadt und reduzieren die CO2-Bilanz des Verkehrs erheblich.

Eine Szene aus dem Video; Portraits von zwei Jungen und einem Mädchen mit rotem Schal.

Die Herausforderung

Ein ganz normales Erklärvideo – oder?!

Vor Kurzem flatterte ein Projekt der besonderen Art bei uns ein. Schon der Titel klang verheißungsvoll: „MVG – Poetry Slam“. Sollten wir tatsächlich die Gattung Poetry Slam erklären? Dieses mysteriöse Hybrid aus holprigem Rap und rhythmischer Erzählung? Und das ausgerechnet für die MVG? Der Kick-Off brachte Licht ins Dunkel: Bei diesem custom Erklärfilm ging es nicht um eine Erklärung im klassischen Sinne, sondern darum, einen bestehenden Slam-Text zu visualisieren.

Die Lösung

Der Fahrplan wird abgesteckt

Im Briefing mit der MVG war das Ziel dann schnell klar: Die bestehenden, konventionellen Werbemaßnahmen sollten durch ein modernes, selbstironisches Video ergänzt werden. Die Kernaussage für die Zielgruppe „Fahrgäste“ sollte lauten: „Im Münchner Nahverkehr warten viele spannende Geschichten auf dich!“ Und eine dieser Geschichten lag nun vor uns – in Form eines Textes von Poetry Slammer Alex Burkhard. Seiner fabelhaften Erzählung durften wir nun mit Bild und Bewegung Leben einhauchen.

Eine Szene aus dem Video; Ein Mädchen mit rotem Schal und ein Junge schauen sich an, die U-Bahn Anzeige zeigt eine Verspätung an. Der Stil ist in schwarz weiß gehalten.
Eine Szene aus dem Video; eine in schwarz weiß gehaltene Illustration eines Mädchens die im Kontrast einen roten Schal trägt. In geschwungenen weißen Buchstaben steht
Eine Szene aus dem Video; Zwei Getränke aus der Vogelperspektive.
Ein Screenshot aus dem Video; eine Szene aus einer Bar, zwei Getränkegläser stoßen einander an und im Vordergrund steht in geschwungenen Buchstaben
Screenshot aus dem Video; ein Mädchen, in hellen Farben gehalten steht in einer U-Bahn Station, um sie herum stehen weitere Personen die in dunklen Farben gehalten sind, um einen Kontrast zu erschaffen.

Und los geht die Fahrt

Dabei stellte sich für uns eine zentrale Herausforderung: Es galt einen Stil zu entwickeln, der dem Text einerseits inhaltlich entspricht. Der Fokus lag hierbei auf einer zeitgemäßen, urbanen Darstellung des Münchner Nachtlebens. Gleichzeitig mussten die Illustrationen so konzipiert werden, dass sie in der Animation mit dem Flow des Slam-Textes harmonieren. Und dann musste natürlich auch noch die Kundin begeistert sein.

Ganz klar: Geballte Erklär-Experten-Kompetenz war gefragt. Und so starteten Kolleginnen und Kollegen aus den Abteilungen Konzeption, Design und Motion Design gemeinsam in die Entwicklung. Erster Schritt: Textanalyse und -interpretation. Zweiter Schritt: Stilfindung, Bildkonzeption, Scribbles.

Eine Szene aus dem Video; man sieht die Bahn durch die Skyline von München fahren. Die Illustration ist in schwarz weiß gehalten und man sieht nur den roten Schal des Mädchens in einem Fenster. In weißen geschwungenen Buchstaben steht

Das Ergebnis

Ende gut, alles gut

Und dann endlich das Ergebnis: Ein Stil mit eindeutigen Anleihen aus dem Bereich Streetart, dazu ein Farbkonzept aus starken Kontrasten und gezielt gesetzten Highlights. Und auch die Kunstform Poetry Slam selbst sollte sich im Film widerspiegeln – durch den punktuellen Einsatz von Typographie im Bild. Ganz schön meta, oder?

Und der Rest ist quasi Geschichte: Die Kundin war begeistert! Der Stil wurde rasch freigegeben, Ksenia und André illustrierten, was das Zeug hielt, und Felix setzte dem Projekt im Motion Design das Krönchen auf – rasante Kamerafahrten und kreative Transitions inklusive. Im Sommer war der Film in den Münchner Open Air Kinos zu sehen, bei der MVG hat er eine eigene Landingpage und in den sozialen Medien wird er fleißig geteilt. Außerdem hängen in München ca. 2.500 Plakate in allen Verkehrsmitteln (U-Bahn, Bus, Tram), an Bahnhöfen und in den Optimolwerken aus. Und das ist noch nicht alles: Seit dem 23. November läuft die Langversion des Videos in allen Münchner Kinos. Case closed.

Screenshots aus Facebook und der Website über das MVG Poetry Video.
Kreisbild von Annalena Moritz

Annalena Moritz
Account Manager

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